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Oberflächentemperaturen und Betriebskosten

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(@stefan-zoellig)
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Mich erstaunt immer wieder, mit welcher Selbstverständlichkeit Gebäude mit Böden, Wänden und Decken aus Beton erstellt wird. Im Wissen, dass jeder Quadratmeter Beton einen immensen Heizbedarf im Winter und zunehmenden Kühlbedarf im Sommer erzeugt. Wer als Bauherr Wohnungen vermietet, kann diese Kosten via Nebenkosten auf den Mieter abwälzen. Dieser kann sich nicht wehren und muss bei der gegenwärtigen Wohnungsnot nehmen, was er kriegen kann. 

Es gibt aber auch Bauherrschaften, die diese Gebäude selber betreiben werden, wie z.B. Geschäftsgebäude, Altersheime, Schulbauten. Dass diese Bauherrschaften solche Betriebskosten auf sich nehmen, kann ich nicht verstehen. Dies insbesondere, dass sie nicht voraussehen können, wie sich die Kosten für Heizöl, Gas oder Elektrizität über die nächsten 50-100 Jahre entwickeln werden. Die Betriebskosten über 50-100 Jahre übersteigen die Baukosten oft um das 1- bis 2-fache. 

Bei einem Holzbau sind die Oberflächen im Winter wärmer und im Sommer kühler. Es gibt gute Beispiele von aktuellen Holzbauten, die weder Heizung noch Kühlung benötigen. Wer ganzheitlich rechnet, würde gut daran tun, Holzbauten zu erstellen und zu betreiben und dazu die Gesamtkosten zu betrachten. 


 
Veröffentlicht : 26.09.2025 20:26